Die Grotte di Fumale ist eine der bekanntesten Ausgrabungsstätten Europas. Das wohl bedeutendste Fundstück der Stätte ist ein rot bemalter Stein, auf dem eine menschenähnliche Gestalt abgebildet ist, die einen Schamanen darstellen soll. Der Stein gilt als das älteste archäologische Fundstück Europas.

Die Höhle kann sei 2005 besichtigt werden. Die Gruppenführung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Wer nicht teil einer Gruppe ist, kann die Grotte jeden Sonntag ab 15 Uhr von Anfang Juli bis Ende September in einer einstündigen Führung besichtigen.

Eintrittspreise:
Gruppenführungen mit Reservierung
80,00 € für Gruppen bis 11 Personen
7,00 € pro Person für Gruppen von 12 bis 25 Personen
Führungen mit / ohne Reservierung
7,00 € für Erwachsene
5,00 € für Kinder ab 6 Jahren, Studenten, Lehrer
0,00 € für Menschen mit Behinderung und ihre Begleiter

Workshops
4,50 € pro Person für Workshop
9,50 € pro Person für Führung + Workshop oder Naturspaziergang

Weitere Informationen und Buchungen:
Homo 3.0
Valle dei Progni – Fumane 37022 (VR)
Tel. +39-366-2064398 – info@grottadifumane.eu

Oberhalb von Bardolino an der Panoramastrasse Via Costabella liegt das kleine Weinmuseum. Die Austellung ist in thematische Bereiche aufgeteilt, die die verschiedenen Phasen des Weinherstellungsprozesses darstellen.

Neoklassizistische Kirche mit modernen Fresken, schönen Glasfenstern und einer Nachbildung der Grotte von Lourdes.

Leicht asymmetrische romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Fresken und einer archaisch wirkenden Krypta aus dem 8. Jahrhundert. Sie gehört zu den besterhaltenen romanischen Bauwerken im Veroneser Raum. In den Sommermonaten wird hier sonntags ein evangelischer Gottesdienst in deutscher Sprache abgehalten.

Versteckt zwischen bäuerlichen Wirtschaftsgebäuden steht dieses renovierungsbedürftige Kirchlein aus dem 9. Jahrhundert –  der Zeit der fränkischen Besetzung.

Kirche Santa Maria Maggiore
Kleine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, deren Innenraum jedoch im 19. Jahrhundert neu gestaltet wurde.

Olivenölmuseum direkt an der Gardesana, das die jahrhundertealte Tradition der Ölgewinnung am Gardasee veranschaulicht. Im angeschlossenen Laden kann man Olivenöl und andere kulinarische Kostbarkeiten erwerben.

Am Ledrosee gibt es eine Menge zu entdecken!

Zwischen 2000 bis etwa 1200 v. Chr. sollen die Menschen am Ledrosee in Pfahlbauten gelebt haben, wie eine im See entdeckte Pfahlbausiedlung beweist. Direkt am Seeufer von Molina dokumentiert ein Pfahlbaumuseum sehr anschaulich das Leben der prähistorischen Pfahlbauer.

In der Nähe des Museum in Molina gibt es einen schönen botanischen Garten mit einladenden Picknickplätzen.

Diese abenteuerliche Straße von Riva hinauf zum See wurde 1847 gebaut und seit 1890 von Autos befahren. Inzwischen ist sie für diese gesperrt, stellt aber mit ihren steilen Serpentinen, zahlreichen Tunneln und senkrecht abfallenden Felswänden eine der reizvollsten Moutainbike-Routen am Ledrosee und Gardasee dar.

Eine kleine Reise in die Geschichte der Pharmazie im Ledrotal. Das Museum liegt in Pieve di Ledro.

Kleiner See mit besonderem, geschütztem Ökosystem. Hier findet man in unberührter Natur eine Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Ein Besucherweg führt durch die Wiese bis ans Ufer des Sees. In den Sommermonaten ist das Besucherzentrum geöffnet, das Führungen und Workshops anbietet. Der See liegt ca. 10 Autominuten von Pieve di Ledro entfernt.

Tremalzo gilt als der Garten des Ledrotales: Nirgendwo anders gibt es so viele Blumen und Pflanzen. Das wissen die Kühe auch, die jeden Sommer in Tremalzo weiden. Bei der Alm kann man selbst sehen, wie man Käse, Butter und andere Leckerbissen mit ihrer Milch macht. In kurzer Zeit von Tremalzo ist Caset zu erreichen, worüber Wandervögel auf ihrer Reise nach Afrika fliegen.

Im Museum in Bezzecca geht es um den Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg und den Ersten Weltkrieg, die im Ledrotal teilweise geführt wurden. Auf dem Colle di Santo Stefano kann man der Geschichte auf die Spur gehen und die Schutzgräben entdecken, die von den italienischen Soldaten im Ersten Weltkrieg ausgegraben wurden.

Strudel des Abgrundes. Das bedeutet Gorg d’Abiss auf Deutsch. Dieser poetische Name gehört zu einem traumhaft schönen Wasserfall, der durch den Fels in den Bach Massangla sprudelt. Das Schauspiel des Wassers und die Kühle des Waldes sind im Sommer nicht zu verpassen.

Funivia Malcesine – Monte Baldo

Die „Funivia Malcesine-Monte Baldo“ fährt von Malcesine – am Fuße des Monte Baldos – bis zum 1760 Meter hoch gelegenen „Tratto Spino“ keine zehn Minuten. Aus der Kabine, die auf dem Weg zur Bergstation langsam um 360° rotiert, lässt sich der herrliche Ausblick über See und Berge genießen.

Die Seilbahn ist eine der modernsten Anlagen der Welt und wurde in kürzester Zeit erbaut.

Betriebszeiten 2016/2017

Winterfahrplan
20. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017, täglich geöffnet:
Bergfahrt ab Malcesine von 8 bis 16 Uhr, alle 30 Minuten. Ab der Zwischenstation San Michele von 8.15 bis 16.15 Uhr alle 30 Minuten.

Talfahrt von der Station Monte Baldo von 8.15 bis 16.45 Uhr, alle 30 Minuten. Ab der Zwischenstation San Michele von 8 bis 17 Uhr, alle 30 Minuten.

Tarife 2016/2017

Weitere Informationen
Weitere Informationen zu Betriebszeiten und Ticketpreisen gibt es bei der Azienda Trasporti Funicolari Malcesine unter der Telefonnummer +39-045-7400206 oder in deutscher Sprache auf der Betreiberhomepage www.funiviedelbaldo.it

Sessellift Prà Alpesina / Monte Baldo – Avio
Die „Seggiovia“ verbindet den Monte Baldo mit Avio:
Der Sessellift ist von Malcesine, Ferrara di Monte Baldo, Brentonico und Avio erreichbar. Von Malcesine geht es mit der Kabinenbahn auf den Monte Baldo. Über einen kurzen Wanderweg wird der Sessellift erreicht.
Die Graziani Straße führt von Ferrara und Brentonico zum Lift. Von Avio aus erreicht man über die Monte Baldo Straße die Seilbahn.

Betriebszeiten 2016
Der Sessellift Prà Alpesina – Monte Baldo ist vom 7. Mai bis 11. September 2016 geöffnet, täglich von 9 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr.

Tosende Wasserfälle, Schluchten, Höhlen und üppige Natur findet man oberhalb des Valpolicella in den Lessinia Bergen. Die Wasserfälle von Molina liegen in einem Naturpark, den man auf mehreren thematischen Pfaden und streckenweise über wirklich abenteuerliche Brücken durchqueren kann. Es lohnt sich, ein Picknick einzuplanen.

Der kostenpflichtige (!) Park ist über San Pietro in Cariano im Valpolicella zu erreichen, von hier aus den Beschilderungen nach Molina folgen.

Öffnungszeiten
April bis September von 09:00 bis 19.30 Uhr (letzter Einlass: 17:30 Uhr)
01. Oktober bis 01. November von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr)
02. November bis 31. März von 09:30 bis 15:30 Uhr (letzter Einlass: 14:00 Uhr)

Preise
ab  12 Jahre – 6 Euro
Ermäßigung – 5 Euro
6 – 11 Jahre – 4 Euro
< 6 Jahre – frei

Kontakt
Parco delle Cascate di Molina
Via Bacilieri 1
37022 Molina di Fumane (VR)
Tel.: +39-045-7720185

Die wilden Berge der Veroneser Voralpen

Die Lessinia ist die Bergregion nördlich des Valpolicella, an der Grenze zwischen den Regionen Veneto und Trentino, im östlichen Hinterland des Gardasees. Hier findet man noch unberührte Natur, wundervolle Möglichkeiten für Wanderungen, MTB-Touren, für Reiturlaub und einfach zum ausspannen.

Die Lessinia ist eine Sportregion, mit weitgehend noch intakter Natur. Die Lessiner Berge unterstehen dem Schutzstatus eines Regionalparks.

Rocca di Manerba ist der Name des wohl markantesten Felsen am südwestlichen Gardasee. Minerva hat dem senkrecht in den See abfallenden Fels den Namen verliehen, denn zu Römerzeiten hatte die Göttin hier ihren Tempel.

Allerdings waren die Römer nicht die ersten, die diesem göttlichen Flecken gehuldigt haben. Funde belegen, dass bereits vor 7 bis 10.000 Jahren Menschen Besitz von diesem Ort ergriffen haben.

Später errichteten die Venezianer auf den Grundmauern des Tempels eine Burg, die nach Abzug der Landesherren auf Grund ihrer strategischen Lage auch von Räubern als Festung genutzt wurde.

Oberhalb der steilen Klippen führen heute schöne Naturspaziergänge durch den Park. Die Aussicht auf die Inseln San Biagio und Isola del Garda vor der majestätischen Bergkulisse des nördlichen Sees ist atemberaubend. Die archäologischen Fundstücke der Rocca sind in einem kleines Museum zusammengetragen worden, dass seinen Besuchern einen Überblick sowohl über Geschichte als auch über die besonderen natürlichen Schätze der Rocca di Manerba gewährt.

Anfahrt
Unmittelbar vor dem Museum (Beschilderung „Parco Archeologico“ folgen) befindet sich ein Parkplatz, von dem aus man zu Fuß und ohne größere Schwierigkeiten die Burgruine auf der Spitze des Felsens erreicht.

Der Rundwanderweg durch den Park unterhalb der Burg ist nur mit gutem Schuhwerk und einer gewissen Trittsicherheit zu bewältigen, lohnt sich aber auf jeden Fall.

Das Museum
PARCO ARCHEOLOGICO NATURALISTICO
Via Rocca, 20
25080 Manerba del Garda (BS)
Tel: +39-0365-551121 (für Info und Gruppen)

Öffnungszeiten und Preise
Juni bis September: täglich 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Oktober bis März: Do – So von 10 bis 16 Uhr, sonntags bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

In Riva del Garda herrscht ein perfektes Windverhältnis. Gerade zur Mittagszeit laden die Fallwinde aus den Bergen zu einem Paradies für Wassersportler ein.

Riva del Garda ist der zweitgrößte Ort am Gardasee, verfügt deshalb auch über eine gute Infastruktur mit Tankstellen, Geschäften und Pizzerien. Hier können Urlauber das italienische Lebensgefühl in vollen Zügen genießen.

Sirmione liegt am südliche Ufer des Gardasees.  In Sirmione gibt es sehr viele gute Eisdielen, in denen italienisches Eis in seiner Perfektion genossen werden kann. Sirmione ist darüber hinaus auch für die Grotten des Catull bekannt und beliebt, welche hier seit vielen Jahrhunderten liegen und auch besichtigt werden können. Die kleine Altstadt ragt auf einer Halbinsel scheinbar mittig in den südlichen Gardasee.

Viele Urlauber kommen mit dem privaten PKW in den Ort.
Es gibt zahlreiche gebührenpflichtige Parkplätze vor den Toren der Stadt auf der großen Straße, die in das Zentrum führt. Wer sich die Parkgebühren sparen möchte, sollte von Außerhalb mit dem Auto anreisen und vor dem Ort auf die öffentlichen Verkehrsmittel, bzw. den Bus umsatteln, welcher ebenfalls in das Zentrum von Sirmione fährt. Im Ort lohnt es sich, die Skaligerburg, die Grotten des Catull und die Altstadt sowie die Thermalbäder anzuschauen. Einige hochwertige Hotels mit Spitzengastronomie liegen hier in Sirmione in der Altstadt und sind zu empfehlen.
Malcesine – Monte Baldo und auf den Spuren von Goethe

Der kleine Ort Malcesine liegt am Ostufer des Gardasees in der nördlichen Region. Von hier aus dauert es nicht sehr lange, bis der Monte Baldo erreicht ist – zumindest mit der Seilbahn nicht, die sich vom Ort bis auf den Gipfel erstreckt. Mit der Seilbahn dauert es nur wenige Minuten, bis das Ziel erreicht ist. Im Sommer empfehlen wir in jedem Fall, eine Jacke mitzunehmen, da es am Gardasee nicht gerade sehr warm wird – zumindest auf der Spitze des Monte Baldos nicht.

Im Winter ist die Region gerade bei Ski Fahrern sehr beliebt, weshalb der Lift natürlich ebenfalls gerne genutzt wird. In Malcesine selbst gibt es eine schöne kleine Altstadt mit vielen Gassen und eine alte Skaligerburg, die direkt am Seeufer liegt. Eine Steintafel erinnert daran, dass Goethe auf seinen Reisen einst in Malcesine Halt einlegte und eine Zeit lang hier verweilte und sich inspirieren ließ. Der Gardasee und vor allem der kleine Ort Malcesine zählen seit langem zu den beliebtesten Reisezielen und werden daher in unserer Liste mit dem Namen 10 Urlaubsziele am Gardasee für den Sommerurlaub 2015 auf jeden Fall erwähnt.